12. Etappe San Quirico – Vertine

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Die Straßen in der Toskana führen, anders als viele glauben, oftmals durch dichten Wald. Und heute Morgen lacht uns auf dem Weg in Richtung Siena wieder die Sonne entgegen.

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Von San Quirico, hoch über Orcia-Tal gelegen, fahren wir zunächst bergab bis an den Fuß des Bergrückens, auf dem Siena thront. Den ersten „Straßen-Café“ nehmen wir in Arbia in einer typischen Bar gleich hinter den Bahngleisen.

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Dann geht es wieder hinauf, diesmal in die Crete. Auf der Route in Richtung Asciano, die auch immer gern von den klassischen Automobilen der Mille Miglia genommen wird, ergeben sich spektakuläre Ausblicke über die welligen Kornfelder, die Hügel und die fernen, hohen Berge der Toskana.

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Am Nachmittag wechseln wir wieder die Himmelsrichtung, fahren nach Norden ins Chianti, hinauf nach Castelnuovo Beradenga. Nach den heftigen Gewittern gestern ist die Luft heute wie blankgeputzt.

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Schließlich kommen wir zu Schloss Brolio und zum Weingut der Barone von Ricasoli. Bettino Ricasoli, zunächst Regent in Großherzogtum Toskana, dann nach Cavour der zweite Regierungschef des Vereinten Königreichs Italien, hat auch nach zahlreichen „Experimenten“ die bis heute gültige Rezeptur des Chianti Classico festgelegt: Mindestens 80 Prozent Wein von der Rebsorte Sangiovese aus der Region.

Wir besichtigen den Stammsitz der Familie und genießen das Panorama von den uneinnehmbaren Mauern aus der Renaissance – nicht nur über die benachbarten Weinberge, sondern über die Getreidefelder und Ölbaumhaine, die wogenden Hügel und die Dörfer auf den Bergrücken – bis zu den abermals viele Dutzend Kilometer weit entfernten Gebirgen.

In der Vinothek des Weinguts beraten uns Virginia und Melanie beim Probieren der verschiedenen Sorten. Freilich darf nur einer von uns beiden nach Herzenslust verkosten. Der andere muss fahren.Doch gibt es schlimmere Restriktionen, wenn man Papa Leones überaus sportlichen Charakter in die Rechnung einbezieht.

Eine Antwort zu “12. Etappe San Quirico – Vertine

  1. hallo ihr 3,
    wirklich wunderbar anzuschauen – mich freut’s riesig und mein fotografisches auge lachte hell ( wenn’s das könnte ). dabei zu sein auf dem 1. rang (vor’m bildschirm) ist großartig und übrigens der baum ist ein traum.
    lg marion

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