7. Etappe: Gubbio – Todi

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Gubbio, die einstige Etruskermetropole, Patrizierstadt und Wohnort des Herzogs von Urbino, ist eine unserer bisherigen Favoriten. Das liegt nicht zuletzt an Paolo, dem Wirt des Hotel Gattopone mitten in der Altstadt, der uns während unseres Aufenthalts sehr persönlich betreut hat. Paolo sieht aus wie von Hergé gezeichnet, hat einen köstlichen Humor, ist ein großartiger Gastronom und sympathischer Gastgeber.

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Paolos Bruder betreibt ein paar Straßen weiter das Restaurant „Officio dei Sapori“ – mit modernem Design, exzellenter Küche und einem sehr netten Service. Kurz bevor sie Feierabend machen, posieren die Köche und Kellner in der offenen Küche, die in einem mittelalterlichen Tonnengewölbe eingerichtet ist.

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Am nächsten Morgen durchqueren wir Gubbio noch einmal mit „unserm Elfer“. Auf der Piazza nahe dem kleinen Fluss treffen sich die alten Männer schon früh zum Plausch.

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Das Heck von Papa Leone ist allemal einen Blick wert – besonders unter südlicher Sonne.

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Und auf der Piazza Grande vor dem Palazzo die Consoli sind wir fast die einzigen Besucher.

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Auf der Landstraße kurz hinter Gubbio weiß ein Schild, dass es nur noch 11 Kilometer sind bis zum thematischen Kern unserer Reise, ihrem inhaltlichen Ziel. Wir heben uns die Fahrt dorthin für später auf.

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Assisi, der Geburtsort des Heiligen Franziskus und Sitz des von ihm gegründeten Ordens, ist ein historisches Zentrum für die katholische Kirche. Die Architektur der zwei direkt übereinander gebauten Basiliken und der Ordensgebäude lässt nicht unbedingt an „mindere Brüder“ denken, wie sich die Franziskaner selber nennen.

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Beim großen Erdbeben 1997 wurde die Basilika San Francesco schwer beschädigt. Nach ihrer Restaurierung erstrahl sie wieder in vollem Glanz.

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Als Pilgerstätte ist Assisi ein Anziehungspunkt für Gläubige aus aller Welt. Jeden Tag besuchen etliche Buslandungen das Grab des Heiligen Franziskus und das der Heiligen Klara, auf die sich der Klärissinnen-Orden bezieht.

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Laut einer international hoch gerühmten Untersuchung aus den 1990er Jahren von Professor Robert Putnam, einem Sozialwissenschaftler der Harvard University, ist Todi die Stadt mit der weltweit besten Lebensqualität, der höchsten –zufriedenheit ihrer Einwohner und Bürger. Entsprechend hoch sind unsere Erwartungen. Doch nach einer ersten Besichtigung erscheint uns Todi nur wie eine weitere Etruskerstadt auf einem Bergrücken weiter südlich in Umbrien gelegen. Eindrucksvoll, aber ohne den Zauber, den Charme, den wir etwa in Brisighella oder Gubbio erlebt haben.

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Nachmittags treffen sich die Belle Ragazzi in Todis Einkaufsstraße.

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Die Enoteca Oberdan betreibt einen Wirtsgarten auf Todis mitelalterlichen Befestigungsanlagen. Bei einem Glas Wein überblicken die Gäste von dort die fruchtbaren Felder und die umbrischen Weiten, die vor 2500 Jahren kaum anders ausgehen haben dürften.

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Zur Orientierung hier nun der Verlauf und die Etappen unserer Reise eingezeichnet auf eine Landkarte. Wir schreiben die Chronologie künftig Tag für Tag fort ­ – nachlesbar unter dem Menüpunkt „Mission“: millemigliadolcevita.com/mille-miglia/

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